Agreements

Definition

Agreements sind Übereinkünfte, die nach Prüfung einer Sachlage als richtig gelten und zwar bezüglich der Lehrmeinung über biblische und gesellschaftliche Sachverhalte.

Diese Überprüfungen, die nach der heiligen Schrift jede Gemeinde tun muss sind die Aorta des Gemeindelebens und wenn es weniger als eine Übereinkunft im Monat sein sollte oder weniger eine Person im Monat darauf Bezug nimmt, dann ist diese Gemeinde als geistlich tot zu betrachten!

Apg 2,42 Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.

Apg 17,10 Die Brüder aber schickten noch in derselben Nacht Paulus und Silas nach Beröa. Als sie dahin kamen, gingen sie in die Synagoge der Juden.

Apg 17,11 Diese aber waren freundlicher als die in Thessalonich; sie nahmen das Wort bereitwillig auf und forschten täglich in der Schrift, ob sich’s so verhielte.

Umsetzung

Das heißt nicht, dass jeden Monat, jede Woche oder jeden Tag Agreements veröffentlicht werden müssten, aber wenn sie erst garnicht getroffen oder gar noch offensichtlich und absichtlich falsch getroffen werden, dann ist aus unserer Sicht eine Gemeinde tot, wie ein totes Pferd in dem einen Monat lang kein Blut mehr zirkulierte.

Eine alte Indianerweiskeit sagte: „Wenn Du merkst, dass das Pferd tot ist, dann steig ab“

Zeitrahmen

Analog der Verfahrensweise in der Gesellschaft sollte eine erste Entscheidung nach gründlicher Prüfung innerhalb von 4 Wochen möglich sein und zwar nach jeder Aufforderung zur Antwort für jede Seite.

Sofern der Inhalt klar und abgeschlossen und der Zeitpunkt der Übereinkunft gut dokumentiert ist, soll er auch nach Verfristung der Anwortfristen veröffentlicht werden.

MERKE: Mit Zustellurkunde laufen bei Fristsetzung zur Antwort die Fristen ab Folgetag siehe §187 BGB wegen  §41 VwVfg(5). Ohne Zustellurkunde muss der Zusteller auch den Erhalt beweisen und es gilt §41 VwVfg(2) als „Fiktion des Erhalts“ nach 3 Tagen. Eine Fiktion ist aber immer noch kein Beweis.

Anmerkung: Zu Zustellungen und Gerichten in der BRD nach dem 18.7.1990 0:00Uhr allgemein gilt was wir in internen Agreements für unsere Mitarbeiter bereits aufgeschrieben haben und bisher nicht widerlegt werden konnte.

§41 VwVfg

(2) Ein schriftlicher Verwaltungsakt, der im Inland durch die Post übermittelt wird, gilt am dritten Tag nach der Aufgabe zur Post als bekannt gegeben. Ein Verwaltungsakt, der im Inland oder in das Ausland elektronisch übermittelt wird, gilt am dritten Tag nach der Absendung als bekannt gegeben. Dies gilt nicht, wenn der Verwaltungsakt nicht oder zu einem späteren Zeitpunkt zugegangen ist; im Zweifel hat die Behörde den Zugang des Verwaltungsaktes und den Zeitpunkt des Zugangs nachzuweisen.

(5) Vorschriften über die Bekanntgabe eines Verwaltungsaktes mittels Zustellung bleiben unberührt.

Diese Frist gilt aber nur, wenn eine ordnungsgemäße Rechtsbehelfsbelehrung beigefügt ist; fehlt diese oder ist fehlerhaft beträgt die Frist 1 Jahr.

Ausnahmen

1. Ausnahme: Ist eine gesicherte Wahrheit unter dem politischen System  strafbewehrt, so kann sie auf unbestimme Zeit verschoben werden.

Der Grund liegt auf der Hand – die Wahrheit ist etwas heiliges:

Mt 7,6 Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen.

Mit anderen Worten militante Dumme brauchen die Wahrheit nicht zu kennen, wenn sie ohne diese Wahrheiten ruhiger schlafen und mehr Frieden halten. Der Tod wird sie wie jedes Lebewesen früher oder später ereilen und dann müssen sie vorm Gericht Gottes sich für ihre Taten und Unterlassungen verantworten.

Solange haben militante Dumme mehr Zeit über ihre Dummheiten nachzudenken. Selbst der Apostel Paulus hat sich von den militanten Dummen bekehrt und war ein Zeuge vor dem Herrn, wie die Schrift beweist.

Kein Gericht Gottes wird Euch nur deshalb verurteilen, weil ihr in entscheidenden Moment weise gehandelt habt, um die unnötige Verfolgung Dritter von der Gemeinde vorläufig fernzuhalten. Verfolgung wird es immer geben, aber unnötige Verfolgung kann man nicht Gott anlasten.

Also hütet Euch vor Feigheit und Heuchlei eurer eigenen Person wenn ihr nicht im unmittelbaren Zwang der Verhaftung in der Öffentlichkeit steht. Nehmt Euch ein Beispiel an Stephanus.

Der Tod des Stephanus (Apg 7)

54 Als sie das hörten, ging’s ihnen durchs Herz und sie knirschten mit den Zähnen über ihn.
55 Er aber, voll Heiligen Geistes, sah auf zum Himmel und sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus stehen zur Rechten Gottes
56 und sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen.
57 Sie schrien aber laut und hielten sich ihre Ohren zu und stürmten einmütig auf ihn ein,
58 stießen ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. Und die Zeugen legten ihre Kleider ab zu den Füßen eines jungen Mannes, der hieß Saulus,
59 und sie steinigten Stephanus; der rief den Herrn an und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!
60 Er fiel auf die Knie und schrie laut: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an! Und als er das gesagt hatte, verschied er.

Er hat die Gemeinde nicht unnötig in Gefahr gebracht und war selbst kein Heuchler.

Apg 13,9 Saulus aber, der auch Paulus heißt, voll Heiligen Geistes, sah ihn an….

Die Verteidigungsrede des Paulus (Apg 22)

14 Er aber sprach: Der Gott unserer Väter hat dich erwählt, dass du seinen Willen erkennen sollst und den Gerechten sehen und die Stimme aus seinem Munde hören;
15 denn du wirst für ihn vor allen Menschen Zeuge sein von dem, was du gesehen und gehört hast.
16 Und nun, was zögerst du? Steh auf und rufe seinen Namen an und lass dich taufen und deine Sünden abwaschen.
17 Es geschah aber, als ich wieder nach Jerusalem kam und im Tempel betete, dass ich in Verzückung geriet
18 und ihn sah. Da sprach er zu mir: Eile und mach dich schnell auf aus Jerusalem; denn dein Zeugnis von mir werden sie nicht annehmen.
19 Und ich sprach: Herr, sie wissen doch, dass ich die, die an dich glaubten, gefangen nahm und in den Synagogen geißeln ließ.
20 Und als das Blut des Stephanus, deines Zeugen, vergossen wurde, stand ich auch dabei und hatte Gefallen daran und bewachte denen die Kleider, die ihn töteten.
21 Und er sprach zu mir: Geh hin; denn ich will dich in die Ferne zu den Heiden senden.

Denn wenn ihr nicht andere ungefragt in Gefahr bringt und auch selbst nicht unmittelbar bedroht seid, dann müsst ihr schon die Wahrheit Auge in Auge klar und deutlich sagen, auch wenn es unter den gegebenen Umständen nicht öffentlich ist.

Nicht alles was Jesus sagte tat er öffentlich! Also habt auch ihr das Recht in ständigerAbwägung zwischen Wahrheit und Todesmut genau so zu verfahren solange ihr nicht  hinter dem Rücken anderer die Unwahrheit sagt.

2. Ausnahme: Bei einer polizeilichen oder gerichtlichen Vernehmung muss man nicht und braucht man nicht sich selbst und seine unmittelbaren Angehörigen belasten.

MERKE: Ohne vorherige, anwaltliche Beratung zur Aussagepflicht und der Prozessführung muss niemand eine Aussage machen. Ein Strafverfahren gehört immer in die Hände es eines Fachanwaltes, der gegenüber der Gemeinde integer ist. Der Anwalt haftet auch nach seinem Tod vor Gott für jede noch so kleine Rechtsbeugung. Es gibt auch keine „Deals“ zwischen Polizei oder Staatsanwaltschaft und dem Vernommenen. Dies ist nur in ganz schlechten Hollywood-Filmen der Fall, die der Konditionierung der Einfältigen dienen, die nicht selbständig denken gelernt haben.

Auch der Sheriff hat in den USA mehr Recht als das FBI, außer bei Hollywood. Mehr muss man nicht zum Wahrheitsgehalt amerikanischer Verdummungsfilme dazu sagen.

5Mo 27,19 Verflucht sei, wer das Recht des Fremdlings, der Waise und der Witwe beugt! Und alles Volk soll sagen: Amen.

3. Ausnahme: Wenn man schon unter Eid sprechen will, dann muss man auch die Wahrheit sagen und ist für die Folgen und Seiteneffekte zur Gemeinde vor Gott selbst voll verantwortlich.

Mk 3,35 Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.

wird fortgesetzt…

 

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